An unserer Schule ist die Unterrichtswoche vor den Osterferien seit vielen Jahren eine Woche, in der Projekte durchgeführt werden können. Die Klassenstufe 7 setzte diese Woche unter der Thematik „Verantwortung für sich und andere“ an ganz unterschiedlichen Lernorten um. Schülergruppen beider Klassen reflektieren diese Woche.
Montag, 23.3.2026
„Verantwortung für sich und andere übernehmen“
Start war im Klassenraum. In einer kurzen Aufwärmrunde haben wir den Begriff „Verantwortung“ erklärt und anhand von Beispielen erkannt, dass jeder von uns schon in einer Situation war, in der er Entscheidungen treffen, Folgen abschätzen und Konsequenzen tragen musste.
Dann sind wir zum ZERUM* gelaufen. Die Sonne schien, aber es war kalt. Nach einer Frühstückpause auf dem Hof gab es vom Team des ZERUMs die Aufgaben für unsere Klassen. Wir sollten eine Teamarbeit im Niedrigseilgarten und im Hochseilgarten meistern. Nach 90 min wurde der Aufgabenbereich getauscht.
Im Hindernisparcours, ca. 35m Seilstrecke mit herausfordernden Hilfspunkten, durfte keiner den Boden berühren, sonst müssen alle Teammitglieder den Parcours von vorne beginnen, egal wie weit man schon war. Eine knifflige Aufgabe, bei der Lösungsvorschläge, Führungsqualitäten, Partnerarbeit und Teamgeist zum Erfolg führten. Der Weg war das Ziel, als Team zu agieren, machte uns alle stolz. Schülerfazit: „Ich fand das richtig cool mit der Teamarbeit und wie wir uns unterstützt haben.“
Nachdem alle eine kleine Pause gemacht haben, sind wir 10 Meter in die Höhe geklettert. Die Mitschüler mussten sichern und beim Anlegen der Sicherheitsausrüstung helfen, also wieder Verantwortung für sich und andere übernehmen. Oben war die Belohnung, die grandiose Aussicht über das Haff und für einige wenige, die Mutprobe, gesichert von der Plattform zu springen.
Danke an das Team vom ZERUM für den schönen Tag.
· Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung
Dienstag, 24.3.2026
„Die Zukunft und ich“ (7a)
Am Dienstag haben wir uns wieder im Klassenraum getroffen und noch mal über Verantwortung gesprochen. Die Reflektion erfolgte am konkreten Bespiel, Indianerpfad (Niedrigseilgarten).
Die eigentliche Tagesaufgabe für heute war, Berufe in unserer Stadt Ueckermünde zu erkunden. Dazu gehörte auch eine Betriebsbesichtigung. Aus diesem Grund haben wir uns als erstes auf dem Weg zu Remondis gemacht. Als wir angekommen sind, wurden wir von Herrn Mengel herzlich empfangen. Er hat uns viel erklärt und gezeigt. Es war sehr interessant, was mit unserem Müll und den vielen Wertstoffen passiert.
Danach sind wir eigenständig in Kleingruppen durch die Stadt gegangen. Jede Gruppe hatte ein anderes Ziel. Wir sind in Läden, Physiotherapien, Werkstätten und Pflegeeinrichtungen u.a. gegangen und haben über den Betrieb/Beruf verschiedene Fragen gestellt. Es war für viele von uns eine Überwindung, fremde Leute zu befragen. Anschließend haben wir uns im Klassenraum getroffen, alles ausgewertet und einen Steckbrief zum erkundeten Beruf angefertigt.
„Der Kochtag“ der 7b
Als erstes sollten wir uns überlegen, was wir Kochen. Dann sollten wir im Internet gucken, welche Zutaten wir brauchen und anschließend das Rezept aufschreiben. Danach sind alle Gruppen mit Begleitung zum LIDL gegangen und haben das gekauft, was sie für ihr Gericht brauchen. Dann haben wir uns vorbereitet, haben Töpfe und Pfannen aufgestellt und Teller mit Besteck bereitgestellt. Nun haben wir angefangen, alle unsere Gerichte zuzubereiten. Wir haben alles gewogen, geputzt, geschnitten und gekocht. Nach zwei Stunden haben alle ihr Essen serviert. In gemeinsamer Gruppe haben wir das Essen genossen. Anschließend mussten wir alle noch mal gemeinsam anpacken, um die Küche zu reinigen. Es war für uns ein aufschlussreicher Tag. Danke an alle Eltern und Lehrkräfte für die Unterstützung. (geschrieben von Alessa und Sophie)
Mittwoch, 25.3.2026
„Wir kochen ein Menü für die Klasse“ (7a)
Am Mittwoch hatten wir das sehr schöne Projekt, nämlich gemeinsames Kochen. Wir haben erstmal die Gerichte durchgesprochen und geschaut, was wir von den Zutaten der 7b für uns verwenden können. Der Rest wurde von uns gekauft. Wir haben uns für Salat und Bruschetta als Vorspeisen, Käsespätzle und Schnitzel mit Bratkartoffeln als Hauptgerichte, sowie Ameisenkuchen und Crépes und als Nachspeisen entschieden. An diesem Tag wurden wir von Herrn Buse (BFZ) angeleitet. Wir durften keine Fertigzutaten verwenden. Brot, Spätzle und Käsesauce, alles wurde frisch zubereitet. Das war spannend. Es gab viele Tipps zu Schneidetechniken, Brathinweisen und dem Zeitmanagement. Einige durften die Kochkleidung anprobieren und auch die Nutzung der unterschiedlichen Messer wurde uns erklärt.
Nach zwei Stunden hatte jede Gruppe ihr Gericht fertig. Wir haben gemeinsam den Tisch gedeckt, zusammen gegessen und natürlich aufgeräumt. Schülerfazit: „Allen hats geschmeckt und es war sehr lecker. Sowas könnten wir öfter machen.“
„Die Zukunft und ich“ (7b)
Die Klasse 7b hat sich für den Projekttag Berufsbilder das Pflegeheim „Pommernmühle“ ausgesucht. Ein interessanter Tag ist es geworden, mit vielen unvergesslichen Eindrücken. So hat die Klasse nicht nur eine Führung im Haus erhalten, Berufe des Hauses erfahren, sondern es wurde auch gemeinsam mit den Patienten getanzt. Beiden hat dieser gemeinsame Bewegungsteil sehr gefallen. Als den Schülern dann auch noch eine Badewanne mit Licht und Musik vorgestellt wurde, kam so mancher ins Staunen. Viele ehemalige Schüler unserer Schule arbeiten in der Pommernmühle oder lassen sich dort ausbilden. Mit der Klasse 8 konnte man gleich in den Erfahrungsaustausch zum Praktikum gehen. Das war toll.
Als Ausklang wurde gekegelt. Den Schülern hat der Tag sehr gefallen.
Donnerstag, 26.3.2026
„Stralsund Meereskundemuseum und Backsteingotik“
Am Donnerstag haben wir uns, beide 7. Klassen, in Ducherow am Bahnhof getroffen und sind mit dem Zug nach Stralsund gefahren. Vom Bahnhof sind wir zum Meereskundemuseum gegangen. Dort angekommen, mussten wir unsere Rucksäcke abgegeben, Teams bilden und die Ralleyblätter lesen. Wir hatten für die Bearbeitung der Arbeitsblätter knapp zwei Stunden Zeit. Fasziniert haben die Gruppen zusätzliche Informationen erkundet. Das Museum ist aufwendig erneuert worden und ein ganz besonderer Lernort für unser Umweltbewusstsein. Nach dem Museum durften wir zwei Stunden Freizeit in Stralsund genießen. Wir haben viel erzählt, gelacht, geshoppt und uns sogar mit alten Klassenkameraden getroffen. Anschließend sind wir wieder mit dem Zug nach Ducherow gefahren, wo unsere Eltern uns abgeholt haben. Auch das war für uns ein wunderschöner Tag.
Freitag, 27.03.2026
„Auswertung und Volleyballturnier“
In den ersten zwei Stunden haben wir die Arbeitsblätter der Woche bearbeitet, Wandzeitungen gestaltet und Artikel für die Homepage geschrieben. In den letzten beiden Stunden hatten wir ein Volleyballturnier. Zwei Teams der 7a spielten und das Team der 7b traten gegeneinander an. Das war spannend und hat Spaß gemacht. Der Rest der Klasse war ein toller Fanblock, mit Plakaten und Anfeuerungssprüchen. Einige halfen auch bei der Digitalisierung der Tagesartikel. Das war unsere Projektwoche. Das war eine gute Woche.
Eine Projektwoche wird nur zu einem gelungenen Erlebnis, wenn uns Eltern, Betreuer u.a. unterstützen. Danke in diesem Zusammenhang an die Pädagogen des ZERUMs, Herrn Mengel von Remondis, Frau Mau vom Pflegeheim „Pommernmühle“, Herrn Buse und Frau Apke vom BFZ, den Eltern, Integrationshelfern und den unterstützenden Lehrkräften unserer Schule. Ein Dankeschön geht an alle Schüler, die uns die Texte vorbereitet haben. Wir haben versucht, viele Passagen von euch zu nutzen. Im Namen aller Schüler bedanken sich Frau Haack und Frau Heinrich für diese interessante und gelungene Woche, in der jeden Tag das Thema „Verantwortung“ eine Rolle spielte.
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Vor den angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr weist das Bildungsministerium Schülerinnen, Schüler und Eltern auf die geltenden Regelungen für den Schulbesuch hin:
Schülerinnen und Schüler, die auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind und bei Streiks nicht zur Schule gelangen, müssen von den Erziehungsberechtigten für den betreffenden Zeitraum möglichst schriftlich abgemeldet werden und sind damit entschuldigt. Volljährige Schülerinnen und Schüler, die auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind, um zur Schule zu gelangen, können sich selbst abmelden und sind nur dann entschuldigt.
Die Schulen sind grundsätzlich geöffnet. Der Unterricht für alle Jahrgangsstufen findet statt. Für die Lehrkräfte besteht planmäßig die Pflicht zur Anwesenheit. Bis zur Jahrgangsstufe 6 unterbreiten Schulen in jedem Fall ein Präsenzangebot – ob Betreuung oder Unterricht.
Wenn Schülerinnen und Schüler ein Praktikum absolvieren und aufgrund der Arbeitskampfmaßnahmen den Praktikumsbetrieb nicht erreichen, informieren die Erziehungsberechtigten den Betrieb sowie die Schule. Diese Schülerinnen und Schüler bearbeiten dann Aufgaben, die ihnen von der Schule zum Beispiel über die Lernplattform zur Verfügung gestellt werden.
Ob Schulfahrten und Wandertage durchgeführt werden, liegt im Ermessen der Schule. Ob Veranstaltungen am Nachmittag außerhalb der unterrichtsergänzenden Angebote stattfinden können, liegt ebenfalls im Ermessen der Schule.
Weitere Informationen können bei den Schulen oder bei den Landkreisen bzw. den kreisfreien Städten eingeholt werden. Darüber hinaus informieren die Landkreise und kreisfreien Städte über Einschränkungen im Schülerverkehr.
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"Halten wir die Erinnerungen als Mahnung wach und tragen sie über Generationen weiter!" Unter diesem Motto begaben sich am heutigen Tag des Gedenkens für die Opfer des Holocaust Schülerinnen und Schüler unserer zehnten Klassen gemeinsam mit zahlreichen Ueckermünder Bürgerinnen und Bürgern auf den 12. Marsch des Lebens. Mit dem gemeinsamen Gang zu historischen Gedenkorten erinnerten die Teilnehmer an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet oder zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen wurden. Gleichzeitig wurde ein kollektives Zeichen gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung gesetzt.
Der Marsch des Lebens begann am Nachmittag mit einer kurzen Kundgebung und dem hebräischen Lied "Vehi Sheamda", das die immer wiederkehrende Verfolgung und das Leid in der Geschichte des jüdischen Volkes thematisiert. Kernbotschaft ist das Versprechen Gottes, das Volk stets aus der Hand seiner Feinde zu retten.
Der Weg führte entlang der Stolpersteine und Erinnerungsorte durch die Ueckermünder Altstadt zunächst zum Haus der Familie Senger und zum jüdischen Gebetshaus in der Töpferstraße. Von hier aus ging es zum ehemaligen Wohnhaus der Familie Pless sowie zu den Geschäftshäusern der Familien Ruschin und Daus in der Ueckerstraße. Letzter Stopp war das Wohnhaus der Familie Ritterband in der Wallstraße. An den einzelnen Stationen verlasen unsere Zehntklässler kurze Erinnerungstexte, die einen Einblick in die Geschehnisse während der NS-Zeit in Ueckermünde boten und das Schicksal der Menschen lebendig werden ließen. Weiße Rosen wurden als Zeichen der Anteilnahme niedergelegt und es wurde jeweils eine Kerze entzündet.
Im Anschluss an den gemeinsamen Erinnerungsgang fanden sich alle zu einer Abschlusskundgebung im Bürgersaal des Rathauses ein. Die Moderation übernahm unser Bürgermeister Jürgen Kliewe. Vertreter der Marsch-des-Lebens-Organisation, der Krankenhausdirektor AMEOS Nord, der Stadtpräsident der Stadt Ueckermünde, ein Nachfahre der Familie Ruschin per Videobotschaft sowie weitere Teilnehmer kamen zu Wort. Sie betonten, dass wir alle die Verantwortung dafür tragen, dass so etwas nie wieder passieren dürfe. Eine besondere Botschaft galt der jungen Generation und insbesondere unseren Schülerinnen und Schülern: "Eure Stimme zählt! Das Böse beginnt nicht damit, dass alle böse handeln, sondern damit, dass alle wegsehen, wenn Böses geschieht!"
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Das Bildungsministerium hat angesichts der Wetterprognosen für den heutigen 26. Januar erneut auf die Regelungen für den Schulbetrieb in der Winterzeit hingewiesen. Die Schulen sind grundsätzlich geöffnet und für alle Jahrgangsstufen soll Unterricht stattfinden. Laut Vorhersage kann es zu kräftigem Neuschnee und Glätte kommen.
Sollten Schülerinnen und Schüler deshalb Schwierigkeiten haben, zur Schule zu kommen, müssen sie von ihren Erziehungsberechtigten telefonisch oder per E-Mail abgemeldet werden. Volljährige Schüler können das selbst tun. Sie sind laut Regelwerk damit entschuldigt. Landkreise und kreisfreie Städte informieren zudem über mögliche Einschränkungen im Schülerverkehr.
Zum jetzigen Zeitpunkt verweist die Verkehrgesellschaft bereits darauf, dass es zu Einschränkungen und Ausfällen im Schülerbetrieb kommen wird.
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