Vor den angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr weist das Bildungsministerium Schülerinnen, Schüler und Eltern auf die geltenden Regelungen für den Schulbesuch hin:
Schülerinnen und Schüler, die auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind und bei Streiks nicht zur Schule gelangen, müssen von den Erziehungsberechtigten für den betreffenden Zeitraum möglichst schriftlich abgemeldet werden und sind damit entschuldigt. Volljährige Schülerinnen und Schüler, die auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind, um zur Schule zu gelangen, können sich selbst abmelden und sind nur dann entschuldigt.
Die Schulen sind grundsätzlich geöffnet. Der Unterricht für alle Jahrgangsstufen findet statt. Für die Lehrkräfte besteht planmäßig die Pflicht zur Anwesenheit. Bis zur Jahrgangsstufe 6 unterbreiten Schulen in jedem Fall ein Präsenzangebot – ob Betreuung oder Unterricht.
Wenn Schülerinnen und Schüler ein Praktikum absolvieren und aufgrund der Arbeitskampfmaßnahmen den Praktikumsbetrieb nicht erreichen, informieren die Erziehungsberechtigten den Betrieb sowie die Schule. Diese Schülerinnen und Schüler bearbeiten dann Aufgaben, die ihnen von der Schule zum Beispiel über die Lernplattform zur Verfügung gestellt werden.
Ob Schulfahrten und Wandertage durchgeführt werden, liegt im Ermessen der Schule. Ob Veranstaltungen am Nachmittag außerhalb der unterrichtsergänzenden Angebote stattfinden können, liegt ebenfalls im Ermessen der Schule.
Weitere Informationen können bei den Schulen oder bei den Landkreisen bzw. den kreisfreien Städten eingeholt werden. Darüber hinaus informieren die Landkreise und kreisfreien Städte über Einschränkungen im Schülerverkehr.
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"Halten wir die Erinnerungen als Mahnung wach und tragen sie über Generationen weiter!" Unter diesem Motto begaben sich am heutigen Tag des Gedenkens für die Opfer des Holocaust Schülerinnen und Schüler unserer zehnten Klassen gemeinsam mit zahlreichen Ueckermünder Bürgerinnen und Bürgern auf den 12. Marsch des Lebens. Mit dem gemeinsamen Gang zu historischen Gedenkorten erinnerten die Teilnehmer an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet oder zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen wurden. Gleichzeitig wurde ein kollektives Zeichen gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung gesetzt.
Der Marsch des Lebens begann am Nachmittag mit einer kurzen Kundgebung und dem hebräischen Lied "Vehi Sheamda", das die immer wiederkehrende Verfolgung und das Leid in der Geschichte des jüdischen Volkes thematisiert. Kernbotschaft ist das Versprechen Gottes, das Volk stets aus der Hand seiner Feinde zu retten.
Der Weg führte entlang der Stolpersteine und Erinnerungsorte durch die Ueckermünder Altstadt zunächst zum Haus der Familie Senger und zum jüdischen Gebetshaus in der Töpferstraße. Von hier aus ging es zum ehemaligen Wohnhaus der Familie Pless sowie zu den Geschäftshäusern der Familien Ruschin und Daus in der Ueckerstraße. Letzter Stopp war das Wohnhaus der Familie Ritterband in der Wallstraße. An den einzelnen Stationen verlasen unsere Zehntklässler kurze Erinnerungstexte, die einen Einblick in die Geschehnisse während der NS-Zeit in Ueckermünde boten und das Schicksal der Menschen lebendig werden ließen. Weiße Rosen wurden als Zeichen der Anteilnahme niedergelegt und es wurde jeweils eine Kerze entzündet.
Im Anschluss an den gemeinsamen Erinnerungsgang fanden sich alle zu einer Abschlusskundgebung im Bürgersaal des Rathauses ein. Die Moderation übernahm unser Bürgermeister Jürgen Kliewe. Vertreter der Marsch-des-Lebens-Organisation, der Krankenhausdirektor AMEOS Nord, der Stadtpräsident der Stadt Ueckermünde, ein Nachfahre der Familie Ruschin per Videobotschaft sowie weitere Teilnehmer kamen zu Wort. Sie betonten, dass wir alle die Verantwortung dafür tragen, dass so etwas nie wieder passieren dürfe. Eine besondere Botschaft galt der jungen Generation und insbesondere unseren Schülerinnen und Schülern: "Eure Stimme zählt! Das Böse beginnt nicht damit, dass alle böse handeln, sondern damit, dass alle wegsehen, wenn Böses geschieht!"
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Das Bildungsministerium hat angesichts der Wetterprognosen für den heutigen 26. Januar erneut auf die Regelungen für den Schulbetrieb in der Winterzeit hingewiesen. Die Schulen sind grundsätzlich geöffnet und für alle Jahrgangsstufen soll Unterricht stattfinden. Laut Vorhersage kann es zu kräftigem Neuschnee und Glätte kommen.
Sollten Schülerinnen und Schüler deshalb Schwierigkeiten haben, zur Schule zu kommen, müssen sie von ihren Erziehungsberechtigten telefonisch oder per E-Mail abgemeldet werden. Volljährige Schüler können das selbst tun. Sie sind laut Regelwerk damit entschuldigt. Landkreise und kreisfreie Städte informieren zudem über mögliche Einschränkungen im Schülerverkehr.
Zum jetzigen Zeitpunkt verweist die Verkehrgesellschaft bereits darauf, dass es zu Einschränkungen und Ausfällen im Schülerbetrieb kommen wird.
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Am vergangenen Samstag öffnete unsere Schule ihre Türen für zahlreiche zukünftige Fünftklässler, die in Begleitung ihrer Eltern unser Schulgebäude und das Außengelände erkundeten. Es war uns - und vor allem auch unseren tatkräftigen Helfern aus den Klassenstufen fünf bis zehn - eine große Freude, so vielen interessierten großen und kleinen Gästen unsere Regionale Schule präsentieren zu dürfen.
Schon in der Vorbereitung war unsere gesamte Schulgemeinschaft fleißig: Alle Lehrkräfte bereiteten ihre Fach- und Klassenräume sowie die Sporthalle vor, sortierten und kopierten Materialien, bauten Experimente, Mikroskope und Rätselecken auf und gaben sich größte Mühe, ihre Fächer auf spannende Weise „mit Kopf, Herz und Hand“ zu präsentieren. So konnte man beispielsweise im Sonderpädagogikraum eine Vielzahl an Knobelaufgaben lösen, im Werkaum mit Holz arbeiten und im Fachbereich Chemie kleine Experimente selbst durchführen. Die Fachschaft Englisch präsentierte die spielerische Unterrichtsarbeit an der digitalen Tafel und in Mathematik konnte das Rätsel um die gestohlene Kreide gelöst werden. In unserer Turnhalle konnte Volleyball gespielt werden. Zudem gab es die Möglichkeit, sich auf Stelzen auszuprobieren oder im Weitsprung zu üben. Die Fachlehrkräfte wurden hierbei von vielen Schülerinnen und Schülern unserer Schule unterstützt.
Für das leibliche Wohl sorgten unsere Zehntklässler mit Kuchen, belegten Brötchen und Kaffee zum Munterwerden. Gleich am Nachbarstand stellte unsere Vorsitzende Frau Krins den Förderverein unserer Schule mit seinen zahlreichen Projekten vor.
Unsere Hausmeister kümmerten sich um die Bestuhlung in der Aula, sodass gut 60 Eltern – zum Teil in Begleitung ihrer Kinder – die Präsentation der Schulleiterin Frau Bannert und ihrer Stellvertreterin Frau Stage verfolgen und die Gelegenheit nutzen konnten, Fragen zu stellen. Die Schulleiterin betonte den "sanften Übergang" von der Grundschule an die Orientierungsstufe, der in jedem Jahr nach den Sommerferien mit einer Methoden- und Auftaktwoche beginnt. Hier haben die frisch gebackenen Fünftklässler die Gelegenheit, in Ruhe ihre neue Schule zu erkunden, Lehrkräfte und neue Mitschüler kennenzulernen.
Wir freuen uns darauf, unsere neuen Fünftklässler im September 2026 bei uns zu begrüßen und sie in unsere Schulgemeinschaft aufzunehmen, sie kennenzulernen mit all ihren Stärken, Schwächen, Interessen und allem, was zu ihnen gehört.
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