Am 9. September 2026 fand an der Regionalen Schule Ehm Welk Ueckermünde die Juniorwahl statt. Schülerinnen und Schüler konnten dabei unter möglichst realitätsnahen Bedingungen ihre Stimme abgeben und so praktisch erfahren, wie eine demokratische Wahl funktioniert. Von der Wahlbenachrichtigung über die Stimmabgabe bis zur Auszählung stand dabei das Erleben demokratischer Beteiligung im Mittelpunkt.
An der Regionalen Schule Ehm Welk waren 114 Schülerinnen und Schüler wahlberechtigt, 79 gaben ihre Stimme ab. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 69,3 Prozent. Bei der Erststimme erhielt die AfD-Kandidatin Inken Arndt mit 62,02 Prozent die meisten Stimmen, gefolgt von Steffi Griffel (Die Linke) mit 18,99 Prozent und Patrick Dahlemann (SPD) mit 11,39 Prozent. Bei den Zweitstimmen lag die AfD mit 59,49 Prozent ebenfalls deutlich vorn. Es folgten Die Linke mit 13,92 Prozent, die SPD mit 7,59 Prozent und die CDU mit 3,80 Prozent; die übrigen Parteien kamen zusammen auf 15,19 Prozent.
Die Juniorwahl ist ein bundesweites Schulprojekt zur politischen Bildung, das bereits seit 1999 durchgeführt wird. Ihr Ziel ist es, Demokratie nicht nur im Unterricht zu besprechen, sondern sie erlebbar zu machen. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, politisches Interesse, Wissen über Wahlen und Parteien sowie die Bereitschaft zur politischen Beteiligung zu fördern. Demokratie lebt von der Achtung der Grundrechte, von Meinungsfreiheit und Pluralismus sowie von der aktiven Beteiligung an der politischen Willensbildung. Für die Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Ehm Welk war die Juniorwahl eine Gelegenheit, genau das schon vor der ersten „echten“ Wahl selbst zu erleben.
Text und Grafik: N. Quast
Die neuen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a, 5b und 5c wurden am 1. Schultag von ihren Klassenlehrerinnen auf dem Schulhof empfangen und in ihre Klassenräume geleitet. Nach dem ersten Kennenlernen folgte zur Orientierung ein kleiner Rundgang über das Schulgelände.
Um 08.30 Uhr versammelten sich die Klassen in der Aula für die „offizielle“ Aufnahme in unsere Schule. Die stellvertretende Schulleiterin Frau Stage und einige Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen übernahmen die musikalische Umrahmung und sangen zur Begrüßung ein heiteres Lied über einen missratenen Start in einen Schultag.
Anschließend wandte sich die Schulleiterin Frau Bannert mit einem „herzlichen Willkommen“ an die neuen Klassen und erklärte die Neuigkeiten, die in der Orientierungsstufe auf die Schülerinnen und Schüler zukommen werden. Sie stellte das Symbol des Seesterns vor, das die Kinder bis zum Ende ihrer Schulzeit an unserer Schule begleiten wird. Die Eigenschaften des Seesterns seien vor allem seine Widerstandsfähigkeit und sein Durchhaltevermögen. Darauf sinnbildlich bezogen, ermunterte sie die Fünftklässler mutig und selbstbewusst in den neuen Schulabschnitt zu starten und auch bei Misserfolgen nicht aufzugeben. Sie betonte die Notwendigkeit, sich gegenseitig zu unterstützen, sich wenn nötig Hilfe zu holen und als Klasse zusammenzuwachsen und zusammenzustehen.
Nach dem Lied „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“ riefen die Klassenleiterinnen die Schülerinnen und Schüler einzeln auf und Frau Bannert und Frau Stage übergaben die Turnbeutel mit dem Seestern-Logo. Für das anschließende Gruppenfoto war Frau Gronow, unsere Schulsozialarbeiterin, zuständig.
Zum Schluss erklang der bekannte Song „Ein Hoch auf uns“ und die neu Aufgenommenen starteten in ihren ersten Schultag an der Regionalen Schule Ehm Welk.
Text: A. Küchenmeister, Bild: R. Gronow
Im Rahmen einer Feierstunde in der Aula unserer Schule erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a, 10b und des Berufsreife-dual-Kurses am vergangenen Freitag ihre Abschlusszeugnisse.
Nachdem sich die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Eltern bei einem Glas Sekt zusammengefunden hatten und es im Anschluss zur Aula ging, waren schnell alle Plätze besetzt. Die anwesenden Lehrkräfte mussten zum Teil im Gang vor der Aula Platz nehmen, da der Andrang größer als erwartet war.
Frau Stage am Klavier und Betty Glöde, ihre Gesangsschülerin von der Kreismusikschule Uecker-Randow, eröffneten die Veranstaltung mit dem Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen.
Im Anschluss nahm unsere Schulleiterin, Frau Bannert, in ihrer Abschiedsrede Bezug auf die absolvierten Schuljahre und die erfolgreichen Abschlüsse. Sie ermunterte die Absolvennt*innen mutig ihren Weg zu gehen und an der Verwirklichung ihrer Träume festzuhalten.
Erik Michalski und Anna-Lena Krüger blickten in ihrer Rede aus ihrer Perspektive auf die zurückliegende Schulzeit, bedankten sich bei den Lehrerinnen und Lehrern und allen Wegbegleitern. Sie gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Klassen sich in Erinnerung behalten werden und dass der Kontakt untereinander nicht abreißen werde, wohin der Wind sie auch wehen möge.
Herr Herdt, als Vertreter des Fördervereins der Schule, richtete einige Worte an die Schulabgänger*innen. Der Förderverein beteiligte sich in großzügiger Weise an der Ausgestaltung der Feierlichkeit und spendete Sekt, die Präsente für die beiden Jahrgangsbesten und den Kirschbaum des Jahrgangs 2025/2026, der inzwischen seinen Platz im Schulgarten gefunden hat.
Nach einer musikalischen Zwischeneinlage ging es dann zur Ausgabe der Zeugnisse durch die Klassenleiter*innen Frau Nagel, Frau Stage, Herrn Pagenkopf und Frau Bannert gratulierte ebenso.
Anschließend erfolgte die Auszeichnung der besten Absolventinnen, Nele Ulrich und Lucy Ehlert.
Viele „blumige“ Dankesworte, Umarmungen, starke Emotionen und verdrückte Tränchen begleiteten die Zeromonien.
Zum Schluss das Lied „Ein Hoch auf uns“ und nach ein paar nötigen Formalitäten ging es auf den Schulhof zum „Abklingeln“ und zur Baumpflanzung. Es galt die langen Kleider zu raffen, auf hohen Absätzen nicht zu stolpern und gegen die stürmischen Böen anzukämpfen.
Bis zum Beginn der Abschlussparty um 18:00 Uhr im „bee free“ Sportcenter in Eggesin blieb nur eine kurze Verschnaufpause.
(Text und BIld: A. Küchenmeister)
Wir, die Klasse 8a, haben uns auf eine Klassenfahrt nach Mirow begeben und tolle Erlebnisse miteinander geteilt. Nach der Ankunft in der Jugendherberge und dem Bezug unserer Bungalows, haben wir uns auf dem Weg gemacht, um die Stadt zu erkunden. Diese Wanderung führte uns an den Mirower See, an dem wir uns bei bestem Wetter erfrischen konnten. Zurück in der Jugendherberge haben wir den ersten Abend mit einem gemeinsamen Volleyballspiel ausklingen lassen. Am Dienstag hat ein Ausflugsdampfer an unserem „hauseigenen Steg“ auf uns gewartet, um uns zur Mirower Schlossinsel zu schippern, wo eine spannende und geschichtsträchtige Führung durch das Schloss begann. Am Abend haben wir alle gemeinsam „Verstecken“ auf dem Gelände der Jugendherberge gespielt. Der Mittwochmorgen startete, wie jeder andere Morgen auch, mit Frühsport und freiem Baden im See. Danach stand eine angeleitete Paddeltour durch die Mirower Seenlandschaft auf dem Plan, die uns viel Teamgeist abverlangte. Wir hatten einen Riesenspaß und sind durch ein „Seerosenfeld“ gefahren. Dies erforderte großes Geschick für jede/n Steuermann/-frau auf dem Kanu. Dieser Abend endete mit einem Gemeinschaftsspiel. Am Donnerstag haben wir entschieden eine Fahrradtour zu machen und konnten viele umliegende Dörfer erkunden und die tolle Natur genießen. Die Jugendherberge hat an diesem letzten Abend für uns gegrillt. Auch an diesem Abend durfte ein Gemeinschaftsspiel nicht fehlen. Abwechselnd hat jedes Zimmer das Früh- oder Abendprogramm vorbereitet. Nach vielen Erlebnissen mussten wir „leider“ am Freitag die Heimreise antreten. Wir blicken auf eine tolle Zeit zurück, die unsere Klassengemeinschaft noch mehr gestärkt hat.
(Text: Emma, Haily, Hassan, Till - Bild: J. Kriewitz)
